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Steuererklärung

Erklärungen erstellen kann jeder. Der Unterschied liegt darin, jede zutreffende Entlastung zu kennen — und den Bescheid danach zu prüfen.

Ende Februardes zweiten Folgejahres: Frist in beratenen Fällen (§ 149 Abs. 3 AO)
1 MonatEinspruchsfrist ab Bekanntgabe des Bescheids (§ 355 AO)
4 Anpas­sungender Vorauszahlungen pro Jahr sind möglich — das schont Ihre Liquidität
Bestandsleistung

Anfertigung von folgenden Erklärungen und Anträgen:

  • Körperschaftsteuererklärungen
  • Umsatzsteuererklärungen
  • Gewerbesteuererklärungen
  • Einkommensteuererklärungen
  • Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuererklärungen
  • Erklärung zur gesonderten Feststellung von Besteuerungsgrundlagen
  • Anträge auf Anpassung von Steuervorauszahlungen

Die Erstellung erfolgt unter Berücksichtigung aller zutreffenden Steuerentlastungen.

Was Sie davon haben: Eine Kanzlei, die betriebliche und private Erklärungen zusammen sieht. Wer die Praxis, die vermietete Wohnung und die Beteiligung getrennt erklären lässt, verschenkt regelmäßig Verlustverrechnung und Freibeträge.

Nach der Abgabe

Der Bescheid ist nicht das Ende

  1. Bescheidprüfung

    Wir vergleichen den Bescheid Zeile für Zeile mit der Erklärung. Abweichungen sind häufiger, als man denkt — von der Kilometerpauschale bis zur Anrechnung der Gewerbesteuer nach § 35 EStG.

  2. Einspruch innerhalb eines Monats

    Ist die Abweichung nicht nachvollziehbar, legen wir Einspruch ein (§ 355 AO) und beantragen bei Zahlungspflicht die Aussetzung der Vollziehung, damit Sie nicht vorleisten.

  3. Vorauszahlungen anpassen

    Wenn das Jahr schlechter läuft als das letzte, muss das Finanzamt die Vorauszahlungen nicht von selbst senken. Wir beantragen die Anpassung — das ist gelebte Liquiditätsplanung.

  4. Offene Rechtsfragen im Blick

    Bei Verfahren, die beim Bundesfinanzhof oder Bundesverfassungsgericht anhängig sind, halten wir Ihren Fall über den Einspruch offen, statt Rechtsmittel verfallen zu lassen.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Steuererklärung

Kurze Antwort zuerst, Begründung darunter. Rechtsstand: September 2026.

Welche Abgabefrist gilt für meine Steuererklärung?

Weil Sie steuerlich beraten sind, endet die Frist am letzten Tag des Februars des zweiten Jahres nach dem Veranlagungszeitraum (§ 149 Abs. 3 AO). Für den Veranlagungszeitraum 2025 ist das Ende Februar 2027.

Fällt der letzte Tag auf einen Samstag, Sonntag oder Feiertag, verschiebt er sich auf den nächsten Werktag (§ 108 AO). Ohne Beratung wäre bereits der 31. Juli des Folgejahres maßgeblich — die längere Frist ist einer der handfesten Vorteile der steuerlichen Vertretung. Das Finanzamt kann eine Erklärung im Einzelfall vorab anfordern, dann gilt die dort genannte Frist. Wir überwachen die Termine für alle Ihre Steuerarten zusammen und melden uns rechtzeitig, statt Sie im Februar zu überraschen. Rechtsstand: September 2026.

Was passiert bei verspäteter Abgabe der Steuererklärung?

Das Finanzamt setzt einen Verspätungszuschlag fest — nach Ablauf von 14 Monaten grundsätzlich zwingend, mindestens 25 EUR für jeden angefangenen Monat (§ 152 AO). Kommt es zu einer Nachzahlung, treten Zinsen nach § 233a AO hinzu.

Der Zuschlag beträgt 0,25 Prozent der festgesetzten Steuer je angefangenem Monat, mindestens jedoch 25 EUR monatlich, und ist für Erklärungspflichtige die Regel, nicht die Ausnahme. Reicht die Zeit nicht, ist eine begründete Fristverlängerung der richtige Weg: Sie muss vor Fristablauf gestellt werden und braucht einen Grund, den das Finanzamt akzeptiert. Solche Verlängerungen sprechen wir für Sie mit dem Finanzamt ab, bevor der Termin verstreicht — nachträglich lässt sich ein festgesetzter Zuschlag nur selten aufheben.

Können Sie Steuererklärungen für zurückliegende Jahre nachholen?

Ja. Solange keine Festsetzungsverjährung eingetreten ist, lassen sich Erklärungen nachreichen, häufig mit Erstattung. Die reguläre Festsetzungsfrist beträgt vier Jahre und beginnt mit dem Ende des Jahres, in dem die Erklärung abzugeben war.

Bei nicht erklärten Einkünften entscheidet die Reihenfolge. Wir klären zuerst den Sachverhalt vollständig und prüfen, ob eine Berichtigung nach § 153 AO genügt oder eine Selbstanzeige nach § 371 AO der richtige Weg ist; erst danach geht etwas beim Finanzamt ein. Eine Selbstanzeige wirkt nur, wenn sie alle Jahre und alle Beträge vollständig erfasst — eine halbe Offenlegung schadet mehr, als sie hilft. Sprechen Sie das im Erstgespräch offen an. Die Verschwiegenheitspflicht nach § 57 StBerG gilt ab dem ersten Satz.

Übernehmen Sie auch eine reine private Einkommensteuer­erklärung?

Bei Mandanten, die wir betrieblich betreuen, immer — dort gehört die private Erklärung dazu. Als einzelne Leistung ohne weiteren Zusammenhang nehmen wir sie nur in Ausnahmefällen an.

Der Grund ist nicht Unwille, sondern Nutzen: Bei einer Erklärung aus Lohn, Werbungskosten und einer Vermietung erreichen wir selten mehr, als die Bearbeitung an Honorar auslöst. Dafür gibt es günstigere Anlaufstellen, und das sagen wir offen. Anders sieht es aus, sobald Beteiligungen, Praxisgewinne, Auslandseinkünfte, Immobilienverkäufe oder Abfindungen im Spiel sind — dann entscheidet die private Erklärung mit über Ihre Gesamtbelastung und gehört zusammen mit den betrieblichen Erklärungen in eine Hand.

Wie kommen meine Unterlagen zu Ihnen?

Über DATEV Meine Steuern: Sie laden Belege im Laufe des Jahres hoch, wir sehen sie sofort. Am Jahresende bleibt dann meist eine Rückfrage statt einer Sammelaktion.

Viele Daten liegen dem Finanzamt ohnehin elektronisch vor — Lohndaten, Renten, Beiträge zur Kranken- und Altersvorsorge, bescheinigte Kapitalerträge. Diese Angaben rufen wir mit Ihrer Vollmacht direkt ab, sodass Sie sie nicht abschreiben müssen. Sie liefern nur, was das Amt nicht kennt: Spenden, Handwerkerrechnungen, Fahrtwege, Fortbildung, Arbeitszimmer. Wer Belege monatlich hochlädt, statt einmal im Jahr zu suchen, verliert am Ende auch keine Positionen.

Was kann ich tun, wenn der Steuerbescheid falsch ist?

Innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Einspruch einlegen (§ 355 AO). Wir prüfen bei eh.tax jeden Bescheid gegen die abgegebene Erklärung und beantragen bei Nachzahlungen zugleich die Aussetzung der Vollziehung, damit Sie nicht vorleisten.

Die Frist beginnt mit der Bekanntgabe; bei einfachem Brief gilt der Bescheid als am dritten Tag nach Aufgabe zur Post bekannt gegeben. Nach Ablauf des Monats ist er bestandskräftig und nur noch in engen Ausnahmen änderbar — deshalb ist der wichtigste Termin des Steuerjahres der Tag, an dem der Bescheid eintrifft. Steht Ihre Frage bei Bundesfinanzhof oder Bundesverfassungsgericht zur Entscheidung, halten wir Ihren Fall über den Einspruch offen, bis dort entschieden ist.

Was kostet die Erstellung einer Steuererklärung beim Steuerberater?

Abgerechnet wird nach der Steuerberatervergütungsverordnung. Die Gebühr richtet sich nach dem Gegenstandswert, also im Wesentlichen nach der Höhe Ihrer Einkünfte, und nicht nach dem Zeitaufwand. Bei laufender Betreuung vereinbaren wir Pauschalen.

Die Verordnung gibt für jede Erklärung einen Rahmen vor, innerhalb dessen der Umfang der Arbeit die Gebühr bestimmt. Wer geordnete Unterlagen liefert, landet am unteren Ende dieses Rahmens; wer Belege sortieren lässt, am oberen. Weil das vorab schwer einzuschätzen ist, nennen wir die Größenordnung im Erstgespräch und legen sie danach schriftlich fest — bei mehreren Erklärungen und laufender Betreuung als Jahrespauschale. Was zusätzlich anfällt, etwa ein Einspruchs- oder Klageverfahren, weisen wir getrennt aus.

Erklärungen abgeben und Bescheid prüfen lassen

Nennen Sie uns die Jahre, um die es geht, und Ihre Einkunftsarten. Wir sagen Ihnen, was wir brauchen und was es kostet.

2 TageRückmeldung auf Ihre Erstanfrage, in der Regel innerhalb von zwei Arbeitstagen
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